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26.4.03
Da will ich doch lediglich hier hin, um mir dort die umfangreiche Videoclipsammlung zu Gemüte zu führen und vor allen Dingen hierüber zu lachen, und wo lande ich, nur weil ich mich ein ganz klein wenig verschrieben habe?

Bei Fikki! Und Fikki durchreist die Medienwelt. War bei Kai Ebel, dem Formel-1-Experten. Besuchte Tobi Schlegl. War auch bei "Top Of The Pops" und bei "Wer wird Millionär".

Doch Fikki hat nicht nur Fernsehen im Kopf - er war nämlich auch auf Kreta, hat sich eine Roboterausstellung angeschaut, vergnügte sich in einem Freizeitpark. In der Tat: Man kommt schon herum als wuscheliges Kuscheltier.

Posieben.de - Entertainment XXL.

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22.4.03
Everytime a good time - natürlich auch zu Kriegszeiten. Benjamin Barber hatte Recht: McWorld greift an, und diesmal sind Burger King und Pizza Hut Vorreiter. Und wann expandiert McDonalds? Ein schöner, neuer Markt eröffnet sich da im Irak - come in and find out.

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21.4.03
Der Abschaum. Unendlicher Wirrsinn. Wir schreiben die Gegenwart, und sie sind überall. Nerds!

nerd [sl.]: der Fachidiot, der Sonderling, der Streber; an unstylish, unattractive, or socially inept person; especially: one slavishly devoted to intellectual or academic pursuits.

Und es gibt kostenlose Zwiebelringe für alle ... die Rache der Nerds hat längst begonnen. Und sie sind wirklich überall, es gibt kein Entrinnen.

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19.4.03
Ausweitung der Twilight Zone
("Ey Aktuell!" - Aktuelle Nachrichten. Dem Wahnsinn auf der Spur.)

Es hat sich bislang nichts daran geändert, dass das Leben seltsam ist. Dass hinter der vertrauten Realität das Unfassbare lauert. Dass sich hinter dem Sichtbaren geheimnisvolle Rätsel verbergen. Und dass hinter dem Augenscheinlichen noch eine andere Wahrheit liegt. Ja, das Leben kann in der Tat seltsame Formen annehmen.

In Norwegen beispielsweise – einem Land, in dem das Leben manchmal ganz schön düster ist, sei es nun wegen der Sonne, die sich weigert, sich am Himmel blicken zu lassen oder wegen der mysteriösen Mächte, die dort zu herrschen scheinen. Als da wäre der Klassiker des übersinnlich Unglaublichem: Fliegende Untertassen! Außerirdische! UFOS! Und kürzlich wurde wieder einmal solch ein unbekanntes Flugobjekt gesichtet, diesmal nun also in Norwegen. Dort nämlich sahen einige Bewohner des Örtchens Lardal, wie ein riesiger, explodierender Feuerball den Nachthimmel erleuchtete. Sahen, wie dieser sich langsam auf die Erde herabsenkte.

Ein verkohlter Katzenkörper sorgte jedoch für Aufklärung, und es hatte sich mit mysteriösen Außerirdischen vom meilenweit entfernten Mond, Mars oder Merkur. Das Tierchen war wahrscheinlich aus Langeweile einen Elektromast hochgeklettert, vielleicht, um von dort die schöne Aussicht auf die flache, norwegische Ebene zu genießen. Berührte aus Versehen das Elektrokabel. Ging deswegen förmlich in die Luft. Explodierte. Und verglühte als riesiger Feuerball am Nachthimmel. Explodierende Katzen können einer Fliegenden Untertasse tatsächlich recht ähnlich sehen.

Ein weiterer Klassiker der Dinge, die über unsere Schulweisheit hinausgehen, sind Zeitreisen. Von Ort A zu Ort B fahren, fliegen oder flanieren – schön und gut. Aber durch die Zeit schwimmen, von einer Epoche zu einer anderen reisen?

Angeblich soll sich jetzt ein Zeitreisender aus dem Jahre 2256 zu uns in die Gegenwart aufgemacht haben, um an der Börse zu spekulieren. Und das Geschäft scheint sich gelohnt zu haben - er legte 800 US-Dollar an und ließ diese dank seines Historikerwissens zu einem Vermögen von knapp 350 Millionen anwachsen. Der vermeintliche Zeitreisende ist dabei jedoch von der US-Börsenaufsicht "SEC" erwischt worden und wird jetzt verdächtigt, Insiderhandel betrieben zu haben - der Angeklagte verneinte jedoch und kam mit seiner Zeitreisegeschichte. Und sollte man diesem Irrsinn Glauben schenken? Und würde dieser werte Herr in dieser, unserer Gegenwart Asyl bekommen, oder würde er zurück dahin geschickt werden, woher er kam - zurück in die Zukunft?

Es müssen auch nicht immer Außerirdische oder Besucher aus einer anderen Zeit sein – manchmal produziert die Menschheit ganz ohne fremde Hilfe schier Unglaubliches, zum Beispiel einen über eine Tonne schweren Gummibandball. Gummibandballexperten spekulierten, dass dieses Wunder menschlichen Verstands über hundert Meter zurück in die Luft hüpfen würde, nachdem es einmal abgeworfen wurde, doch stattdessen hinterließ er einen beachtlichen, schier unglaublichen Krater.

Und dass es Einhörner nie gegeben hat und diese Lebewesen nur in Mythen, betrunkenen Hirnen oder schlechten Zeichentrickfilmen auftauchen, könnte man annehmen. Dreihörner hingegen sind zwar eine Seltenheit, aber immerhin existieren sie.

Und selbst das ist nicht der Ende der Wahnsinnsfahnenstange. Es gibt so unglaublich irrsinnige, ungewöhnlich unbeschreibliche Dinge, dass einem ganz schwindelig werden könnte.

Im Leben nichts Neues: Es bleibt, wie es ist - seltsam nämlich.

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Autsch: "... Bagdad vor dem Fall. Dort sitzen acht Doppelgänger von Saddam Hussein in einem Bunker; am Morgen kommt der Informationsminister: 'Hallo Jungs, ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Welche wollt ihr zuerst hören?' Die gute, rufen die Doppelgänger. 'Saddam lebt!', sagt der Minister, und die Doppelgänger strahlen. 'Aber er hat einen Arm verloren.'"

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17.4.03
In dem Hollywoodfilm "Wag the dog" geht es um einen inszenierten Krieg: Ein Spielfilmproduzent produziert anstatt eines Films einen fiktiven Krieg, um davon abzulenken, dass sich der Präsident mit einer Praktikantin vergnügt hatte - so ungeschickt kurz vor den Wahlen. Unter anderem sollte im Laufe des Kriegsplots ein Soldat befreit werden. Damit der Krieg, der als solcher eigentlich überhaupt nicht stattfindet, seinen Zweck nicht verfehlt, werden Nachrichtensender mit in Filmstudios hergestellten, authentisch wirkenden Bildern versorgt, die quasi wie direkt von der Front aufgenommen aussehen.

In der Realität wurde jüngst eine tapfere Kriegerin befreit - oder wie auch immer man das nun nennen möchte.

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9.4.03
Trotz alledem ist auch dieses Jahr wieder Ostern.

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... und ist das jetzt der Endstand des Iraqometers? Und haben Bush und Konsorten damit den Highscore geknackt? Irgendwie eine Verharmlosung des Kriegs, diese seltsame Website, die eher an ein knallig-buntes Computerspiel als an die grausame Realität erinnert.

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"Liebes totes Gehirn,

wenn ich versuche, einen klaren Gedanken zu fassen, dann sehe ich Farben, flackernde Lichter, und tausende Stimmen sprechen in einem wirren Singsang zu mir. Nein, Drogen sind wirklich nicht gut, aber ich kann dank ihnen mit diesen Augen sehen, die wie Fenster in eine andere Realität sind: die Geräusche, die Schreie, die Bomben; all diese optischen und akustischen Irritationen, die mir die vielen Pillen und sinnentleerenden Substanzen eingebrockt haben, dringen so zu mir durch."


Franz Josef Wagner, das Briefe-Luder der Bild-Zeitung, hat entweder zu viel oder zu wenig von seinen Medikamenten eingenommen - und die Nebenwirkungen wurden abgedruckt. Da schreibt dieser wahnwitzig Wahnsinnige nun also wieder einmal eines seiner öffentlichen Pamphlete und spricht die Adressaten mit "Liebe tote Reporter" an.

"Ihr toten Reporter habt gegen den Krieg gekämpft. Eure Familien, eure Arbeit, eure Brillen, eure Frisuren, eure Adressen, euer Geburtsdatum, eure makellose Unschuld werden wir daheim nicht vergessen. Die Farbe eurer Augen war rein."

Herr, schmeiß Wagner vom Himmel. Bitte.

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